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Sternstunden im Advent - Kleine Adventgeschichten - 7. Dezember
 

Die kleine Schneeflocke

 

Kennt ihr das zu Hause der Schneeflocken, das Winterwunderland in den Wolken? Ihr müsst wissen im Winter leben die Schneeflocken in den weißen Wolkenmeeren die über das Land ziehen. Anfangs bestehen diese Wolken aus zahlreichen kleinen Tropfen, doch wenn es kälter wird, dann werden aus den Wassertropfen kleine Kristalle, die zu wachsen beginnen und darauf warten endlich auf die Erde zu fallen. 

Und während die kleinen Schneekristalle noch wachsen bis sie alt und groß genug sind um von der Winterwolke auf die Erde geschickt zu werden überlegen sie sich schon fleißig wohin sie fallen wollen. Die frechen Schneeflocken sind schon ganz aufgeregt „Wir wollen unbedingt auf die Skipiste fallen, denn dann freuen sich die Menschenkinder und sind ganz begeistert, wenn sie  mit ihren Skiern und Schlitten über uns hinwegrutschen!“ rufen sie. Manche der großen Schneeflocken lächeln nur versonnen und erklären „also wir wollen uns einfach nur auf die Bäume, Wiesen und Häuser legen. Dann glitzern wir im Sonnenschein und machen den Winter zu einen der schönsten Jahreszeiten.“ Ein paar Frechdachse lachen und warten schon darauf auf die Erde zu fallen um die Menschen ein wenig zu ärgern. „Wir fallen genau dann und dort wo uns die Menschen gar nicht haben wollen!“

Doch eine kleine Schneeflocke ist ganz traurig und schließt sich bei den Gesprächen gar nicht an, denn seit sie noch ein Wassertropfen war überlegte sie schon fieberhaft, welche Rolle sie als Schneeflocke spielen sollte. Und die Ziele ihre Brüder und Schwestern gefielen ihr alle nicht. „Ach“ sprach sie „liebe Schneewolke so hilf mir doch. Ich möchte so gerne jemanden eine ganz besondere Freude machen, doch ich weiß nicht wie ich das anstellen soll.“ Doch die anderen Schneeflocken lachten sie aus. „Was willst du alleine schon bewirken, nur wenn du dich uns anschließt freuen sich die Menschen über dich, denn nur dann sehen sie dich! Da wurde die kleine Flocke sehr traurig.

Doch bald war die Schneeflocke nicht mehr klein und eines Tages, als die Sonne schon am Himmel stand, da schüttelte sich die Winterwolke und schickte zu allererst unsere Schneeflocke los. Am Boden stand ein kleines Mädchen, das sehnsüchtigst zum Himmel blickte und als sie die erste Schneeflocke entdeckte, jauchzte „es schneit!“ Sie fing die Flocke auch gleich auf ihren Handschuh auf und obwohl noch tausende von Flocken nachkamen und um sie herumtanzten blickte sie auf die kleine Schneeflocke, wie auf einen Schatz. 

Da lachte die Wolke am Himmel und rief den Schneeflocken zu „Da seht ihr, es kann auch eine einzelne kleine Flocke jemanden glücklich machen.“ 

(Manuela Machner)

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